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Schönheit von innen: Pilotstudie untersucht die Auswirkungen eines täglichen Mandelverzehrs auf Gesichtsfalten

Es gibt viele unterschiedliche Ansätze bei der Anti-Aging-Pflege, aber neue Forschungsergebnisse legen nahe, dass eine leckere Ergänzung zur Hautpflegeroutine womöglich in der Speisekammer und nicht bei den Pflegeprodukten zu finden ist – nämlich Mandeln. Eine aktuelle Pilotstudie durchgeführt von Wissenschaftlern der Universität von Kalifornien in Davis[1] zeigte, dass das tägliche Snacken von Mandeln anstelle von anderen nussfreien Snacks die Faltenbreite und -stärke bei Frauen in der Postmenopause verbessert hat. Die Studie wurde vom Almond Board of California finanziert und widmet sich als erste ihrer Art den Auswirkungen von Mandeln auf die Hautgesundheit. Eine umfangreichere Folgestudie mit längerer Dauer ist in Arbeit. In dieser 16-wöchigen randomisierten kontrollierten Studie wurden 28 gesunde Frauen in der Postmenopause mit Hauttyp 1 oder 2 nach Fitzpatrick (gekennzeichnet durch eine erhöhte Sonnenbrandneigung) zufällig in eine von zwei Gruppen eingeteilt. In der Interventionsgruppe aßen die Frauen Mandeln als Snack, der 20 % ihres Gesamtkalorienbedarfs ausmachte, also durchschnittlich 340 Kalorien am Tag (das entspricht zwei Portionen à ca. 30 Gramm). Die Kontrollgruppe aß jeweils einen nussfreien Snack, der ebenfalls 20 % der Kalorien ausmachte: einen Müsliriegel, einen Energieriegel oder Salzbrezeln. Abgesehen von diesen Snacks ernährten sich die Teilnehmerinnen unverändert und verzichteten auf jegliche Nüsse oder Produkte, die Nüsse enthalten. Zu Beginn der Studie sowie nach 4, 8, 12 und 16 Wochen wurde die Haut untersucht. Bei jedem Termin wurden die Gesichtsfalten mithilfe hochauflösender Bildgebung sowie validierten 3D-Gesichtsmodellen und -messungen beurteilt. „Diese hochauflösenden Kameras ermöglichen die Rekonstruktion jeder einzelnen Falte in 3D, sodass sie mit ihren wichtigsten Eigenschaften wie der Breite und der Stärke abgebildet werden können. Der Stärkegrad wird über die Tiefe und Länge einer Falte ermittelt“, erklärt Dr. Raja Sivamani, (MD, MS, associate Professor) und ganzheitlicher Dermatologe sowie wissenschaftlicher Leiter der Studie. Außerdem wurde die Barrierefunktion der Haut untersucht, indem Talgproduktion und transepidermaler Wasserverlust (TEWL) gemessen wurden. Die Barrierefunktion der Haut bezeichnet die Stärke der Hautbarriere und wie gut sie die Haut vor Feuchtigkeitsverlust (TEWL) und vor schädlichen Reizstoffen aus der Umwelt schützt.  Am Ende der Studie, also nach 16 Wochen, zeigte die Bildanalyse statistisch signifikante Verbesserungen bei den Teilnehmerinnen in der Mandelgruppe im Vergleich zur Kontrollgruppe (P<0,02):  - Die Faltenbreite hatte sich um 10 % verringert - Die Faltenstärke hatte sich um 9 % verringert   Hinsichtlich der Barrierefunktion der Haut wurden zwischen den Gruppen keine signifikanten Veränderungen festgestellt. „Lebensmittel zur Förderung der Hautgesundheit – also die Idee der „Schönheit von innen“ – gewinnt für diejenigen, die auf der Suche nach Möglichkeiten zum gesunden Altern sind, zunehmend an Bedeutung“, so Dr. Sivamani. „Außerdem ist diese Thematik auch ein wachsender Bereich in der wissenschaftlichen Forschung. Mandeln sind eine reichhaltige Quelle für das Antioxidans Vitamin E und liefern essenzielle Fettsäuren und Polyphenole. Sie sind generell eine kluge Wahl für eine gesunde Ernährung. Und, wie diese Studie zeigt, könnten Mandeln ein vielversprechendes Nahrungsmittel sein, das in die Ernährung integriert werden sollte, um gesund zu altern, insbesondere bei Frauen in der Postmenopause.“ Die Studie auf einen Blick:   Die Studie: 28 gesunde Frauen in der Postmenopause mit Hauttyp 1 (bräunt nicht, entwickelt immer Sonnenbrand) oder Hauttyp 2 (bräunt nur wenig, entwickelt meistens Sonnenbrand) nach Fitzpatrick wurden entweder einer Interventions- oder einer Kontrollgruppe zugeordnet. Der Interventionsgruppe wurden 20 % ihres täglichen Gesamtkalorienbedarfs (durchschnittlich 340 Kalorien pro Tag) in Form von Mandeln zur Verfügung gestellt, also ca. zwei Portionen mit jeweils ca. 30 Gramm. Die Kontrollgruppe verzehrte stattdessen einen gleichwertigen nussfreien Snack: Müsliriegel, Energieriegel oder Salzbrezeln. Alle Teilnehmerinnen wurden darauf hingewiesen, während des Verlaufs der Studie keine Nüsse oder Produkte, die Nüsse enthalten, zu verzehren (ausgenommen der Mandel-Snack in der Interventionsgruppe). Zusätzlich wurden sie angewiesen, ihre normale tägliche Energiezufuhr beizubehalten. Nach einer vorangestellten vierwöchigen Wash-Out-Phase wurden die Teilnehmerinnen zufällig in eine der beiden oben beschriebenen Gruppen eingeteilt. Zu Beginn der Studie sowie nach 4, 8, 12 und 16 Wochen wurden die Probandinnen jeweils wissenschaftlich begleitet. Gesichtsfalten wurden zu Beginn sowie nach 8 und 16 Wochen mithilfe hochauflösender Gesichtsfotografie und validierten 3D-Gesichtsmodellen und -messungen untersucht. Um die Barrierefunktion der Haut zu beurteilen wurden Talgproduktion und transepidermaler Wasserverlust (TEWL) gemessen. Ergebnisse: Die Bildanalyse zeigte bei einem Vergleich in Woche 16 eine signifikante Reduktion der Faltenstärke und -breite in der Mandel-Gruppe von 9 bzw. 10 % verglichen mit der Kontrollgruppe (P<0,02). Nach 8 und 16 Wochen gab es zwischen den Gruppen keine signifikanten Unterschiede in der Talgproduktion. Zwischen Studienbeginn und Woche 8 bzw. Woche 16 zeigten sich keine signifikanten Unterschiede hinsichtlich des transepidermalen Wasserverlustes (TEWL) zwischen den Gruppen. Ein Vergleich zwischen Beginn und Woche 16 ergab keine signifikanten Veränderungen bei der Barrierefunktion der Haut weder bei der Mandel- noch bei der Kontrollgruppe (P=0,65). Einschränkungen der Studie: Altern ist ein lang andauernder Prozess. Daher könnte es schwierig sein die Ergebnisse dieser 16-wöchigen Studie für längere Zeiträume zu reproduzieren und zu generalisieren. Das Altern der Haut hängt von vielen Faktoren ab, deswegen wurden bestimmte Gruppen ausgeschlossen (z. B. Raucherinnen). Dennoch gibt es weitere Störfaktoren, die nicht Gegenstand der Studie waren, wie etwa die Häufigkeit, mit der jemand UV-Licht ausgesetzt ist und emotionaler Stress. Diese Studie war auf die kosmetische Auswertung begrenzt, da keine Messungen bezüglich der Kollagenproduktion durchgeführt wurden. Weder Erkrankungen noch jüngere Probanden wurden berücksichtigt, daher beschränken sich die Ergebnisse auf gesunde Frauen in der Postmenopause. Darüber hinaus handelte es sich um eine Pilotstudie mit einer begrenzten Teilnehmerzahl. Zukünftige Studien sollten auf eine höhere Anzahl an Probanden ausgedehnt werden. Fazit: Die Ergebnisse dieser Pilotstudie legen nahe, dass der tägliche Verzehr von Mandeln eine Rolle bei der Reduzierung der Faltenstärke bei Frauen in der Postmenopause spielen könnte. Sie sind eine gute Grundlage für zukünftige Studien mit erweiterten Bevölkerungsgruppen und weiteren Untersuchungen in Bezug auf die Zeichen der Hautalterung.       Möchten Sie über dieses Thema schreiben und dafür ein Interview mit Dr. Sivamani führen? Geben Sie uns gerne Bescheid, wir vereinbaren dann einen Termin für Sie.  [1] Foolad N, Vaughn AR, Rybak I, Burney WA, Chodur GM, Newman JW, Steinberg FM, Sivamani RK. Prospective randomized controlled pilot study on the effects of almond consumption on skin lipids and wrinkles. Phytotherapy Research. 2019;1–6. doi.org/10.1002/ptr.6495      
skin research study results
Nachrichtenbeiträge
// Ernährung & Wellness

STATEMENT DER KALIFORNISCHEN MANDELGEMEINSCHAFT ZUM TV-BEITRAG

Am Abend des 23. Januar wurde ein Fernsehbeitrag über die kalifornische Mandelproduktion ausgestrahlt. Der Beitrag zeigte ein unzutreffendes Bild der aktuellen Wassersituation in Kalifornien und bezog sich auf eine ungenaue Medienerzählung aus dem Jahr 2014, bei der die Mandelfarmer zu Sündenböcken für die Wasserprobleme des Staates gemacht wurden. Der Beitrag basiert fast ausschließlich auf der Tatsache, dass Kalifornien 2014 mit einer schweren Dürre konfrontiert war. Es ist nicht zu leugnen, dass die Dürre den Staat getroffen und viele wichtige Erkenntnisse für die Mandelgemeinschaft gebracht hat, doch sollte nicht vergessen werden, dass die Dürre auch von Gouverneur Jerry Brown vor zweieinhalb Jahren im September 2016 für beendet erklärt wurde. Aus diesem Grund halten wir einige der im Beitrag verwendeten Dürrebilder für irreführend und sie berücksichtigen nicht die kontinuierlichen Verbesserungen, die seit 2014 im gesamten Staat zu beobachten waren. Wir wissen, dass es nicht die erste Dürre war, die Kalifornien erlebt hat – und dass es auch nicht die letzte sein wird. Und da Kalifornien vielfältige Naturlandschaften, mehr als 40 Millionen Menschen und über 350 verschiedene Nutzpflanzen beherbergt, wird Wasser immer wichtig für die Politik und das öffentliche Denken sein und bleiben. Als Teil dieser Gemeinschaft setzen sich die Mandelfarmer weiterhin für eine kontinuierliche Verbesserung, Innovation und ein verantwortungsvolles Wassermanagement ein. Durch verbesserte Produktionsmethoden und den Einsatz effizienter Mikrobewässerungstechnologien konnten die kalifornischen Mandelfarmer die Wassermenge, mit der ein Pfund Mandeln angebaut werden, um 33 Prozent reduzieren[1]. Tatsächlich haben heute mehr als 80 Prozent aller kalifornischen Mandelplantagen diese Mikrobewässerungstechnologien eingesetzt[2], fast doppelt so viele wie der kalifornische Bundesdurchschnitt von 42 Prozent der Betriebe.[3] Zudem hat sich die kalifornische Mandelgemeinde kürzlich dazu verpflichtet die Wassermenge, die für den Anbau eines Pfundes Mandeln benötigt wird, bis 2025 um weitere 20 Prozent zu reduzieren. Im Beitrag gibt es darüber hinaus sachliche Ungenauigkeiten, die einer Korrektur bedürfen: Mandeln: Reich an essentiellen Nährstoffen Die Sendung behauptete, es werden „etwa 15.000 Liter Wasser“ zur Produktion eines Kilo Mandeln benötigt. Neue Untersuchungen haben jedoch ergeben, dass der Wasserfußabdruck von kalifornischen Mandeln tatsächlich kleiner ist als dieser zuvor berichtete globale Durchschnitt. Die in dem Beitrag vorgestellte Statistik stammt aus einem Bericht[4], der den Wasserfußabdruck für viele verschiedene Lebensmittel mit einer einheitlichen globalen Methodik detailliert beschreibt. Während sich dieser Bericht auf maximale globale Durchschnittswerte stützt, analysierte die neue Studie die Kalifornien-spezifischen Bedingungen und Ernteerträge und fand einen Gesamtwasserfußabdruck für Mandeln von 10.240 Litern pro Kilogramm[5]. Wichtig ist, dass der Wasserfußabdruck von Mandeln aufgrund der Ernährungseigenschaften, die sie liefern, stark von dem von anderen Früchten wie Wassermelonen und Äpfeln (mit denen sie in der Sendung verglichen wurden) abweicht. Im Allgemeinen benötigen Pflanzen mehr Energie und damit Wasser, um Proteine und Fette zu produzieren als Kohlenhydrate und Zucker.[6] Kalifornien: Einzigartiges, mediterranes Klima Die Sendung berichtete, dass Südkalifornien einer „der trockensten Orte der Erde” sei. Hierfür gibt es jedoch keinen Beleg. Im Allgemeinen ist Kalifornien eine der fünf Regionen der Erde, die ein mediterranes Klima aufweisen. Außerdem werden Mandeln in Südkalifornien, dem Land südlich der Tehachapi-Bergkette, gar keine Mandeln angebaut. Sie werden im kalifornischen Central Valley angebaut, jenem Tal, das sich 450 Meilen senkrecht durch die Mitte des Staates erstreckt. Obwohl es innerhalb dieser Region einige klimatische Unterschiede gibt, wie z.B. mehr Sonnenschein in der südlichen Hälfte, der günstigere Wachstumsbedingungen und allgemein höhere Erträge mit sich bringt, kann keine Gegend davon als einer „der trockensten Orte der Erde” bezeichnet werden. Zusätzlich zu diesen Ungenauigkeiten haben wir festgestellt, dass die Sendung in folgenden Bereichen einen Mangel an zutreffendem Kontext aufweist: Eine wichtige Tatsache ist, dass das Wasser, das für den Anbau einer Mandel verwendet wird, in Wirklichkeit vier Produkte hervorbringt: den Kern, den wir essen, die Hülle und die Schale, die ihn schützen, und den Baum selbst. Die Bäume speichern Kohlenstoff und werden am Ende ihres Lebens in Strom umgewandelt, die Schalen werden zu Vieheinstreu und die Hüllen sind nahrhaftes Futter für Milchvieh, was den Wasserbedarf für den Anbau anderer Futterpflanzen reduziert. Im Gegensatz zu anderen Lebensmitteln, die Kerne, Schalen und Rinden hinterlassen können, geht bei Mandeln nichts verloren. Auch erforschen die Mandelfarmer Möglichkeiten für eine weiterführende, optimale Nutzung dieser Materialien – z.B. für die Stärkung recycelter Materialien, für die Verbesserung der Bodengesundheit und sogar für den Einsatz in Tee, Apfelwein und Bier. Engagement für eine nachhaltige Nutzung des Wassers in Kalifornien Ein wichtiger Aspekt der kalifornischen Wasserwirtschaft ist der verantwortungsvolle Umgang mit den Grundwasserressourcen. Die Sendung diskutiert dies durch verschiedene Erwähnungen von Grundwasserleitern, wobei es sogar anerkennt, dass Grundwasser kollektiv das größte Wasserspeichersystem Kaliforniens ist, doch erkennt es nicht den Einsatz der Mandelfarmer zum Schutz dieser Ressource an. Durch eine Partnerschaft mit der Sustainable Conservation, Universität von Kalifornien, Davis, dem Lawrence Berkeley National Labor und anderen, die im Jahre 2015 startete, unternahm das Almond Board die ersten Schritte innerhalb der landwirtschaftlichen Gemeinschaft, um die Grundwasserneubildung auf landwirtschaftlichen Flächen in Angriff zu nehmen. Laufende Forschungs- und Feldversuche befassen sich mit der Grundwasserneubildung in landwirtschaftlichen Betrieben in Mandelplantagen. Bei diesem Verfahren wird überschüssiges saisonales Regenwasser auf ruhende Obstgärten übertragen, wo es versickert und das Grundwasservorkommen wieder auffüllt. Sobald das Wasser aus humideren Tagen in den Grundwasserleiter zurückgespeist wurde, dient es wieder der Gemeinschaft im Allgemeinen, nicht nur einem einzelnen Landwirt oder einer Einzelperson. Nach Abschluss der Forschungsarbeiten werden die Ergebnisse für die Entwicklung von Best Practice Verfahren für Mandelfarmer genutzt, um eine Beteiligung der landwirtschaftlichen Betriebe an der Wiederauffüllung und deren Nachhaltigkeit im Umgang mit Grundwasser zu fördern. Unerwähnt ließ der Fernsehbeitrag auch den Sustainable Groundwater Management Act, ein Gesetz, das kürzlich zur Grundwasserregelung in Kalifornien in Kraft getreten ist. Dies erwirkt, dass alle Kalifornier für eine bessere Bewirtschaftung des Grundwassers im Staat verantwortlich sind. Durch jahrzehntelange Forschungen und Innovation ist die kalifornische Mandelgemeinschaft bereits darauf vorbereitet, diese neuen Vorschriften zu erfüllen. Kontinuierliche Verpflichtung Gutes zu tun Die Mandelgemeinschaft besteht zu über 90 Prozent aus Familienbetrieben, von denen viele bereits in dritter oder vierter Generation bewirtschaftet werden, und ist sich daher der Notwendigkeit bewusst, die Ressourcen für die jetzige und auch für zukünftigen Generationen sorgfältig zu verwalten und zu erhalten. Zudem engagiert sie sich dafür, ihren Mitarbeitern dauerhaft Arbeit zu bieten und auf diese Weise gleichzeitig ihre Familien, die lokalen Gemeinschaften und die Umwelt zu schützen. Zu dieser Gemeinschaft, die über 100.000 Arbeitsplätze unterstützt und 11 Milliarden Dollar zum Bruttoinlandsprodukt Kaliforniens beiträgt, gehört auch Dave Phippen, der Mandelfarmer, der in dem Beitrag gezeigt wird und mit seiner Familie sowie seinen Mitarbeitern stetig daran arbeitet, Menschen auf der ganzen Welt ein gesundes Lebensmittel bieten zu können. Dave's Kommentare über sein Familienunternehmen, das von der steigenden Mandelnachfrage profitiert, wurden aus dem Zusammenhang gerissen und nur einseitig beleuchtet, denn das Engagement seiner Familie (und der gesamten Gemeinschaft) für Kaliforniens Land und die dortige Wirtschaft blieben unerwähnt. Die kalifornischen Mandelbauern verfolgen das Bestreben, Gutes zu tun, ehrgeizig. Sie sind und bleiben an vielen anderen Aspekten der nachhaltigen, umweltverträglichen Landwirtschaft beteiligt, die in der Sendung unerwähnt blieben. Hierdurch wurde ein unzutreffendes Bild der Mandelgemeinschaft erzeugt, die sich seit langem dafür einsetzt, Mandeln besser, sicherer und gesünder anzubauen und die lokalen Gemeinschaften und die Umwelt zu schützen. Zu diesem Zweck hat das Almond Board kürzlich die Mandelplantagen 2025 Ziele bekanntgegeben, die eine Reihe von messbaren Zielen enthalten auf die die Mandelfarmer in den Bereichen Wassereffizienz, Zero Waste (wie oben erwähnt), umweltfreundliche Schädlingsbekämpfung und lokale Luftqualität während der Ernte hinarbeiten. Diese bauen auf jahrzehntelangem Erfolg auf und stehen klar für unser Engagement zur kontinuierlichen Verbesserung. Erfahren Sie hier mehr zu den Themen Nachhaltigkeit und Wassermanagement.     [1] University of California, 2010. Food and Agriculture Organization of the United Nations, 2012. Almond Board of California, 1990–94, 2000–14. [2] California Almond Sustainability Program. Aug. 2017. [3] California Department of Water Resources. California Water plan update 2013: Volume 3, Chapter 2. [4] Mekonnen, M., & Hoekstra, A. The Green, Blue and Grey Water Footprint of Crops and Derived Crop Products. UNESCO – IHE Institute for Water Education. 2010 [5] Fulton, et al. Water-Indexed Benefits and Impacts of California Almonds. Journal of Ecological Indicators. Apr. 2018. [6] Munier-Jolain, et al. Are the carbon costs of seed production related to the quantitative and qualitative performance? An appraisal for legumes and other crops. Plant, Cell & Environment. Volume 23, Issue 11. Nov. 2005.
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// Über das Almond Board

EIN BLICK AUF DEN MANDELANBAU MIT DR. GABRIELE LUDWIG

Dr. Gabriele Ludwig arbeitet seit 2006 mit dem Almond Board of California (ABC) zusammen. Ihre Rolle als Leiterin der Bereiche Nachhaltigkeit und Umwelt trägt dazu bei, dass die Schwerpunkte der ABC-Forschungsförderung umweltfreundlich sind und mit den gesetzlichen Rahmenbedingungen in Einklang stehen. Darüber hinaus arbeitet sie mit Aufsichtsbehörden zusammen um sicherzustellen, dass noch ausstehende Vorschriften Daten aus der Praxis darüber enthalten, wie kalifornische Mandeln angebaut werden. Ihr Schwerpunkt liegt auf der Behandlung von Fragen im Zusammenhang mit Nachhaltigkeit, Bienengesundheit, Pestiziden, Wasserqualität und -verfügbarkeit sowie Luftqualität. Wir haben Dr. Ludwig getroffen und mit ihr gesprochen, um mehr darüber zu erfahren, was Nachhaltigkeit für die kalifornische Mandelgemeinschaft bedeutet. Ihre Berufsbezeichnung klingt interessant, welche Aufgaben genau beinhaltet sie? Wenn Leute fragen, was ich genau mache, scherze ich oft, dass ich meistens „an Meetings teilnehme“. Aber tatsächlich nehme ich viel an lokalen, staatlichen, bundesstaatlichen und globalen Treffen teil, bei denen Umweltfragen und Vorschriften, die sich auf die Mandelindustrie auswirken, diskutiert werden. Ich bin im Namen des Almond Boards und der gesamten kalifornischen Mandelgemeinschaft (bestehend aus 6.800 Farmern und 100 Verarbeitern) bei diesen Meetings, um sicherzustellen, dass wir an diesen Diskussionen teilhaben was auch förderlich ist, um Beziehungen zu den Aufsichtsbehörden und der Forschungsgemeinschaft zu pflegen oder aufzubauen. Vor mehr als einem Jahrzehnt habe ich dabei geholfen, eine Definition von Nachhaltigkeit in der kalifornischen Mandelindustrie einzuführen, die sich seitdem zu einem Programm entwickelt hat, das auf einer Selbstbewertung von Farmern und Verarbeitern basiert. Heute liefert das California Almond Sustainability Program (CASP) Verbrauchern und anderen Interessengruppen Daten über die nachhaltige Mandelproduktion und fördert gleichzeitig die zunehmende Einführung nachhaltiger Anbaumethoden. Bis heute haben Farmer, die mehr als die Hälfte der Mandelanbaufläche des Staates repräsentieren, an mindestens einer Selbstbewertung teilgenommen – und das Programm wächst weiter. Am wichtigsten ist, dass ich dafür sorge, dass die richtigen Leute – vom Farmer bis zum Wissenschaftler – zusammenarbeiten, um größere Umwelt- und Nachhaltigkeitsthemen anzugehen. Um das Forschungsprogramm des Almond Board erfolgreich leiten zu können, ist die Zusammenarbeit mit diesen Interessengruppen ein wichtiger Bestandteil meiner Rolle, denn sie zielt darauf ab, Verbesserungen in der Landwirtschaft und den Verarbeitungspraktiken voranzutreiben. Seit 1973 verfolgen wir diesen Ansatz in unserer Arbeit und haben dafür allein in diesem Jahr 6,8 Millionen Dollar in die Forschung investiert. Was sind die Voraussetzungen für den Mandelanbau? Erstens ist ein mediterranes Klima mit trockenen, heißen Sommern und kühlen, nassen Wintern für den Anbau von Mandeln unerlässlich. Kalifornien ist einer von fünf Orten auf der Erde mit dem mediterranen Klima, das für den Anbau von Mandeln benötigt wird. Die Mandelbäume sind zwar so angepasst, dass sie die trockenen mediterranen Sommer überstehen, produzieren aber bei Bewässerung viel mehr Nüsse. Kalifornische Mandelbauern produzieren 80 % des weltweiten Angebots und unterstützen eine gesunde, vielfältige Ernährung rund um den Globus. Zweitens möchte ich in Bezug auf die Bewässerung darauf hinweisen, dass Mandelbäume etwa die gleiche Wassermenge pro Hektar Morgen verbrauchen wie die meisten in Kalifornien angebauten Obst- und Nussbäume. Und da es sich um eine wichtige Ressource im Staat handelt, engagieren sich die Mandelbauern in Kalifornien für einen verantwortungsvollen und effizienten Umgang mit Wasser. Sie haben von einem verantwortungsvollen und effizienten Umgang mit Wasser gesprochen. Was unternimmt die Mandelgemeinschaft in Bezug auf Wassernutzung? In den letzten zwei Jahrzehnten haben die kalifornischen Mandelbauern durch verbesserte Produktionsverfahren und den Einsatz effizienter Mikrobewässerungstechnik die Wassermenge, mit der ein Pfund Mandeln angebaut wird, erfolgreich um 33 %1 reduziert. Tatsächlich haben mehr als 80 % aller kalifornischen Mandelplantagen diese Technologien2 eingesetzt, fast doppelt so viele wie der kalifornische Bundesdurchschnitt von 42 % der Betriebe.3 Aber wir wissen, dass wir noch mehr tun können – deshalb hat sich die kalifornische Mandelgemeinschaft verpflichtet, die zur Produktion eines Pfunds Mandeln benötigte Wassermenge um 20 % zu senken. Bis 2025 wollen wir die Wassernutzungseffizienz um weitere 20 % steigern. Das Thema Nachhaltigkeit schien noch nie so wichtig zu sein wie heute: Wie geht die kalifornische Mandelgemeinschaft damit um? Da viele Farmen Familienbetriebe sind, steht Nachhaltigkeit seit langem im Mittelpunkt der kalifornischen Mandelgemeinschaft und motiviert die Mandelfarmer, ein reichhaltiges, nahrhaftes und sicheres Lebensmittel für alle zu liefern. Unter Nachhaltigkeit verstehen wir landwirtschaftliche Praktiken, die ökologisch und ökonomisch verantwortungsvoll sind und gleichzeitig unsere Nachbarn und Mitarbeiter respektieren. Diese Praktiken basieren auf wissenschaftlichen Erkenntnissen. Die Mandelfarmer investieren seit über 40 Jahren in die Forschung zur Mandelproduktion, um zu lernen, wie man Mandeln mit den verfügbaren Ressourcen besser anbauen kann. So ist dieses Bestreben nach kontinuierlicher Verbesserung, auch nach Nachhaltigkeit, schon seit langem ein Teil des kalifornischen Mandelanbaus. Durch Forschungsarbeiten sind wir seit langem engagiert und investieren in verschiedene Aspekte der Nachhaltigkeit, wie z.B. Bienengesundheit und Bodengesundheit. Darüber hinaus sind wir auf dem Weg zu „Zero Waste“ mit dem Bestreben, alles, was auf den Mandelplantagen angebaut wird einem sinnvollen Nutzen zuzuführen. So werden die Mandelschalen, -hüllen und holziges Material bereits sinnvoll weiterverwendet und es wird derzeit erforscht, wie die Nebenprodukte der Mandel auf neue und spannende Weise noch verwendet werden können, z.B. zur Stärkung von recycelten Materialien, zur Verbesserung der Bodengesundheit oder sogar zur Verwendung in Tee, Apfelwein und Bier. Und natürlich ist die gesamte Gemeinschaft dem verantwortungsvollen und effizienten Umgang mit Wasser verpflichtet und versucht, jeden Tropfen zu nutzen. Können Sie erklären, wie der „Zero Waste“ Ansatz genau aussieht? Aber natürlich. Die meisten sind immer überrascht, wenn ich ihnen sage, dass Mandelfarmer nicht nur die Mandeln, sondern eigentlich vier Produkte anbauen: den Kern (den wir essen), die Hülle, die Schale (die jeden Kern schützt) und den Baum. Im Gegensatz zu anderen Lebensmitteln, die Schalen und Rinden hinterlassen, geht bei Mandeln nichts verloren: Die Bäume speichern Kohlenstoff und werden am Ende ihres Lebens in Strom umgewandelt; die Hüllen werden zu Vieheinstreu, und die Schalen sind nahrhaftes Milchviehfutter und reduzieren den Wasserbedarf für den Anbau anderer Futterpflanzen. Mit dem Ziel, bis 2025 alle Erzeugnisse der Plantagen optimal zu nutzen und keine Abfälle zu erzeugen, investiert die kalifornische Mandelgemeinschaft aktiv in die Erforschung neuer Anwendungen für Mandel-Nebenprodukte, die den Produktionsbedarf in verschiedenen Branchen decken und für die Gesellschaft und die Umwelt von Vorteil sind. Zum Beispiel erforschen wir den Mehrwert von Nebenprodukten, z.B. wie Mandelschalen und -hüllen als Nährboden für die Pilzzucht, als Futterquelle für Geflügel, in Kunststoffzusätzen für Stärke und Farbe, in Bodenverbesserungen für Mandeln und andere Kulturen, als Winternahrungsquelle für Honigbienen und sogar für das Bierbrauen verwendet werden können. Es ist eine aufregende Zeit, bei solchen Innovationen ganz vorne mit dabei zu sein und zu sehen, wie sich neue Möglichkeiten entwickeln, ohne Abfall zu produzieren. Wie unterstützt das Almond Board of California die Nachhaltigkeit in der Branche? Neben dem Anbau eines gesunden und bei Konsumenten beliebten Lebensmittels, widmet sich die kalifornische Mandelgemeinschaft der Produktion einer wirtschaftlich, ökologisch und sozial verantwortlichen Kulturpflanze für Kalifornien. Als forschungsgestützte Organisation investiert das Almond Board in die Wissenschaft, um ökonomische Effizienz zu sichern, die Lebensmittelsicherheit präzise zu gewährleisten und verantwortungsvolle Anbaupraktiken in der Mandelgemeinschaft zu fördern. Seit 1973 haben wir mehr als 80 Millionen Dollar investiert, um eine Wissensgrundlage über die Auswirkungen von Mandeln auf die menschliche Gesundheit zu schaffen, die Lebensmittelqualität und -sicherheit zu gewährleisten und die Effizienz der Landwirtschaft zu steigern und gleichzeitig die Umweltauswirkungen zu minimieren. Allein in diesem Jahr haben wir uns verpflichtet, 6,8 Millionen Dollar in 75 unabhängige Forschungsprojekte für Mandelnebenprodukte, Wassernachhaltigkeit, Honigbienengesundheit und mehr zu investieren. Die Finanzierung neuer Forschungsarbeiten stellt sicher, dass die Mandelgemeinde proaktiv an der Umsetzung effizienterer und nachhaltiger Anbaumethoden arbeitet - die Forschung informiert über bewährte Praktiken, die wir vom Almond Board der gesamten Mandelgemeinschaft zur Verfügung stellen. Immer neue Forschungsergebnisse tragen auch dazu bei, die fundierte Entscheidungsfindung der Gemeinschaft zu unterstützen und ihre Reaktion auf Veränderungen des Klimas, der Ressourcenverfügbarkeit, der Wissenschaft und der Technologie stets weiterzuentwickeln. In Anerkennung unserer lokalen Rolle in der kalifornischen Landwirtschaft und unserer globalen Rolle als treibende Kraft in der Mandelproduktion engagieren wir uns seit langem für einen besseren, sichereren und gesünderen Anbau von Mandeln, der unsere Gemeinschaft und die Umwelt schützt. Wir haben dieses Engagement kürzlich bekräftigt, indem wir unsere Zielsetzung für die Mandelplantagen bis 2025 bekannt gegeben haben. Dies sind eine Reihe messbarer Ziele, die uns helfen sollen, Bereiche wie „Zero Waste“ auf den Plantagen, Wassereffizienz, umweltfreundlicher Pflanzenschutz und Verbesserung der lokalen Luftqualität während der Ernte zu erreichen. Da mehr als 90 % der Mandelplantagen Familienbetriebe sind – zum Teil schon in der dritten und vierten Generation – leben die Farmer auf ihrem Land, das sie auch an ihre Kinder weitergeben wollen. Deshalb liegt es in unserer Verantwortung, dafür zu sorgen, dass sie über die richtigen Ressourcen, Werkzeuge und Unterstützung verfügen, um ihr Land für zukünftige Generationen zu schützen und zu erhalten. Sie haben auch von Pestiziden gesprochen. Was tun die Mandelfarmer, um den Einsatz von Pestiziden zu verringern? Verantwortungsbewusster Mandelanbau erfordert den Schutz der Pflanzen und Bäume vor Schädlingen, Unkraut und Krankheiten durch einen integrierten Pflanzenschutzansatz (IPM). Unterstützt durch Forschung wissen wir, dass einige der Hauptschädlinge durch Anbaupraktiken und andere Methoden minimiert werden können, was wiederum dazu beitragen kann, den Einsatz von Pestiziden zu minimieren. Dieser Ansatz nutzt Stichproben, die Überwachung des Populationsniveaus, um den Schädling und seine Bedrohung für die Kultur zu bestimmen und die Einführung von Praktiken wie die Entfernung von Schädlingslebensräumen oder die Nutzung natürlicher Raubtiere (z.B. „gute" Käfer). Pestizide werden nur dann eingesetzt, wenn es für die Gesundheit des Baumes und/oder der Pflanze notwendig ist. Lebensmittel, die in Kalifornien gedeihen, sind strengen Gesetzen unterworfen, die einer ebenso strengen Überwachung unterliegen. Um diese einzuhalten, arbeiten die Farmer mit lizenzierten Schädlingsbekämpfungsberatern zusammen, die Bedrohungen vor Ort überwachen und genau vorschreiben, wann und wie die Probleme behandelt werden sollen und ob ein Pestizid verwendet werden muss, um die Mandelbäume gesund und kräftig zu halten. Und natürlich erfüllen alle Mandeln, die nach Deutschland kommen, die strengen Normen der EU, der USA und Kaliforniens. Wir sind stolz darauf, dass die Mandelgemeinschaft führend im verantwortungsvollen Umgang mit Pestiziden ist, indem sie Forschung finanziert, die zu einer branchenweiten Reduzierung des Pestizideinsatzes und einer stärkeren Betonung des Einsatzes von IPM-Methoden geführt hat (ausgezeichnet durch U.S und Kaliforniens Environmental Protection Agency - EPA). Wir haben uns auch dazu verpflichtet, die Einführung umweltfreundlicher Pflanzenschutzmittel bis 2025 um 25 % zu erhöhen und suchen durch weitere Forschungen nach Möglichkeiten, Schädlinge wie Käfer, Unkraut und Krankheiten besser zu bekämpfen.   1. University of California, 2010. Food and Agriculture Organization of the United Nations, 2012. Almond Board of California, 1990–94, 2000–14. 2. California Almond Sustainability Program. Aug. 2017. 3. California Department of Water Resources. California Water plan update 2013: Volume 3, Chapter 2.
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// Über die Mandelindustrie

Mit dem Bestreben Gutes anzubauen verpflichtet sich die kalifornische Mandelgemeinschaft neuen Zielen

(MODESTO, Kalifornien)- Die Kalifornischen Mandelfarmer und -verarbeiter, die 80 Prozent des weltweiten Mandelangebots produzieren, haben es sich seit jeher zur Aufgabe gemacht, gut verwaltete Ressourcen verantwortungsbewusst für aktuelle und zukünftige Generationen zu erhalten. Heute bekennt sich die Gemeinschaft kalifornischer Mandelfarmer öffentlich zu vier neuen Zielen, die auf jahrzehntelangen Erfolgen aufbauen und das Engagement der Branche für einen besseren, sichereren und gesünderen Anbau von Mandeln unter gleichzeitigem Schutz der lokalen Gemeinschaften und der Umwelt unterstreichen. Die Mandelplantagen Ziele 2025 setzen branchenweite Ziele in den Bereichen Wassereffizienz, Zero Waste, Schädlingsbekämpfung und Luftqualität. „Wir haben uns immer darauf konzentriert, unseren ökologischen Fußabdruck zu minimieren und gute Nachbarn zu sein – und wir haben die Erfolgsbilanz, dies zu beweisen. Aber zum ersten Mal setzen wir uns öffentlich Ziele für die zukünftige Landwirtschaft und verpflichten uns, transparent über die Fortschritte zu berichten", sagte Holly King, Vorsitzende des Almond Board of California. „Es besteht kein Zweifel, dass diese Ziele eine Herausforderung sind, aber das ist eine Verantwortung, die mit Führung und Engagement für Innovationen einhergeht. Wir freuen uns, diese Reise anzutreten." Die Ziele für die Mandelplantage 2025 konzentrieren sich auf vier Schlüsselbereiche: Weitere Reduzierung des Wasserverbrauchs für den Anbau von Mandeln In den letzten zwei Jahrzehnten haben die kalifornischen Mandelfarmer die Wassermenge, mit der ein Pfund Mandeln angebaut wird, durch verbesserte Produktionsmethode und den Einsatz effizienter Mikrobewässerungstechnologien erfolgreich um 33[1] Prozent reduziert. Bis 2025 verpflichtet sich die kalifornische Mandelgemeinschaft, die Wassermenge, mit der ein Pfund Mandeln angebaut wird, um weitere 20 Prozent zu reduzieren. Zero Waste in unseren Mandelplantagen erreichen Mandeln wachsen in einer Hülle, geschützt durch eine Schale, an einem Baum: Produkte, die traditionell für die Einstreu, das Milchfutter und die Stromerzeugung verwendet werden. Veränderte Märkte treiben die Innovation für diese Nebenprodukte und für höherwertige Anwendungen, sowohl wirtschaftlich als auch ökologisch voran. Bis 2025 verpflichtet sich die kalifornische Mandelgemeinschaft, Zero Waste in den Mandelplantagen zu erreichen, indem alles, was angebaut, optimal genutzt wird. Zunehmende Einführung umweltfreundlicher Schädlingsbekämpfungsmittel Verantwortungsbewusster Mandelanbau erfordert den Schutz der Ernte und der Bäume vor Wanzen, Unkraut und Krankheiten durch einen integrierten Schädlingsmanagementansatz. Dies bedeutet den Einsatz von Werkzeugen und Techniken wie Nutzinsekten, Entfernung von Lebensräumen, Paarungsstörungen und, falls erforderlich, Pestiziden. Um unsere Mandelplantagen, Mitarbeiter und Gemeinden bis 2025 weiter zu schützen, verpflichten wir uns, den Einsatz umweltfreundlicher Pflanzenschutzmittel um 25 Prozent zu erhöhen. Verbesserung der lokalen Luftqualität während der Mandelernte Kalifornische Mandeln werden geerntet, indem man sie zu Boden schüttelt, wo sie in der Sonne auf natürliche Weise trocknen, bevor sie gefegt und gesammelt werden, ein Prozess, der in unseren lokalen Gemeinden Staub erzeugen kann. Um diesem Ärgernis entgegenzuwirken, unternimmt die Mandelgemeinschaft kurz- und langfristige Schritte, um die Art und Weise, wie wir ernten, neu zu definieren, und verpflichtet sich, bis 2025 den Staub während der Ernte um 50% zu reduzieren. „Wir versuchen, ein guter Bodenverwalter zu sein, indem wir Mehr mit Weniger leisten, weniger Anwendungen, weniger Fahrten ins Feld und offensichtlich weniger Wasser verbrauchen", sagte Brian Wahlbrink, Mandelfarmer im Stanislaus County und Vorsitzender der Almond Board Harvest Workgroup. „Diese Ziele werden uns zu substanziellen Verbesserungen anspornen, indem wir auf den bisherigen Erfolgen aufbauen und unsere Fortschritte im Hinblick auf 2025 teilen. Ich bin zuversichtlich, dass der Weg den wir gehen, der richtige ist." Zusätzlich zu den Zielen für 2025 unterstützen die kalifornischen Mandelfarmer weiterhin die Forschung in anderen kritischen Bereichen und investieren allein in diesem Jahr in sieben neue Projekte, die sich auf die Honigbienengesundheit konzentrieren. Diese Bemühungen bauen auf einem Vermächtnis von 3,2 Millionen Dollar auf, das seit 1995 in 120 Forschungsprojekte investiert wurde, die sich mit den fünf Hauptfaktoren befassen, welche die Honigbienengesundheit beeinflussen. Als Teil seines kontinuierlichen Engagements für die Gesundheit der Bienen hat das Almond Board auch ein umfassendes Paket von Honigbienen Best Management Practices für kalifornische Mandelfarmer entwickelt. Diese bewährten Verfahren werden ständig weiterentwickelt, um die Sicherheit der Honigbienen während der Mandelbestäubung und darüber hinaus zu gewährleisten. „Indem wir gemeinsam auf die Mandelplantage Ziele 2025 und Schlüsselbereiche wie die Bienengesundheit hinarbeiten, stellen wir sicher, dass wir hier in Kalifornien langfristig produzieren können. Das bedeutet, das Land nach besten Kräften zu pflegen und verantwortungsbewusst zu bewirtschaften. Dieses Engagement basiert auf einer Geschichte der Verbesserung der Anbaupraktiken und wird sich signifikant darauf auswirken, wie wir in der Zukunft wirtschaften", sagte Richard Waycott, Präsident und CEO des Almond Board of California.   [1] University of California, 2010. Food and Agriculture Organization of the United Nations, 2012. Almond Board of California, 1990-94, 2000-14.
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// Nachhaltigkeit

Almond Board of California treibt Innovation mit 6,8 Millionen Dollar Forschungsinvestitionen voran

  Das Almond Board of California (ABC) kündigte eine Investition von 6,8 Millionen Dollar in 75 unabhängigen Forschungsprojekten an, die die landwirtschaftlichen Praktiken der nächsten Generation untersuchen, einschließlich der optimalen Nutzung aller Mandelplantagen. Neben der Verbesserung der Produktionspraktiken helfen die Forschungsprojekte der kalifornischen Mandelgemeinschaft, Mandelkonsumenten auf der ganzen Welt ein sicheres, gesundes und nachhaltiges Produkt anzubieten. Die Ankündigung erfolgte auf der 46. jährlichen Mandelkonferenz, einer Veranstaltung in Sacramento, Kalifornien, bei der Mandelbauern, Verarbeiter und Forscher zusammenkamen, um die neuesten wissenschaftlichen Erkenntnisse über den verantwortungsvollen Mandelanbau zu diskutieren. Die Forschungsprogramme vom ABC bieten eine wissenschaftliche Grundlage für bewährte Verfahren in mehreren Schwerpunktbereichen, einschließlich der Nachhaltigkeit des Wassers, der Gesundheit der Bestäuber und der Suche nach neuen Einsatzmöglichkeiten für Mandelnebenprodukte, einschließlich Hülle, Schalen und holzigen Material. „Innovation ist der Kern des nachhaltigen Mandelanbaus. Angetrieben von Familienbauern engagiert sich die Mandelgemeinde für kontinuierlichen Fortschritt, um eine bessere Umwelt und Zukunft für unsere Kinder und Enkelkinder, Nachbarn und Mitarbeiter zu gewährleisten", sagte Richard Waycott, President und CEO vom Almond Board of California. „Seit 1973 haben Mandelbauern und -verarbeiter 80 Millionen Dollar in die Forschung durch das Almond Board investiert, um unser Verständnis für den Einfluss der Mandel auf die menschliche Gesundheit zu verbessern, die Qualität und Sicherheit der Lebensmittel zu gewährleisten und die Anbaumethoden zu optimieren und gleichzeitig die Auswirkungen auf die Umwelt zu minimieren." Neue Einsatzmöglichkeiten für Mandelkoprodukte finden Mandeln wachsen in einer Schale, geschützt durch eine Hülle, an einem Baum. Die Landwirte haben immer die Verantwortung für diese Nebenprodukte übernommen und dafür gesorgt, dass sie nicht auf Deponien landen, sondern einer sinnvollen Nutzung zugeführt werden. Heute konzentriert sich die kalifornische Mandelgemeinde auf die optimale Nutzung dieser Nebenprodukte und verfolgt einen zero-waste Ansatz, der kritische Bedürfnisse in verschiedenen Branchen abdeckt. In diesem Jahr finanzierte das ABC neun auf Nebenprodukte fokussierte Forschungsprojekte im Gesamtwert von 1,2 Millionen US-Dollar, deren Anwendungen von der im Mandelhain internen Nutzung bis hin zur mehrwertschöpfenden Nutzung reichen.  „Wir arbeiten gerne mit der Mandelgemeinschaft zusammen, weil ihre Ziele mit unseren übereinstimmen. Das Almond Board investiert in die Forschung, damit nichts verschwendet wird, mit dem Ziel eines neutralen Fußabdrucks", sagte Lydia Palma, Forscherin und Doktorandin an der University of California, Davis. "Unsere Forschungspartnerschaft konzentriert sich auf die Entwicklung neuer Technologien zur Umwandlung von Mandelnebenprodukten in wertvolle Produkte." Drei laufende Mandel-Nebenprodukt-Forschungsprojekte mit vielversprechenden Ergebnissen sind: Recycled Polypropylene-Polyethylene Torrified Almond Shell Biocomposites. USDA –ARS, Western Regional Research Center[1] – Mandelschalen werden traditionell als Einstreu für Nutztiere verwendet. Diese Forschung untersucht, wie Mandelschalen, die durch einen Prozess, der als Torrefizierung bekannt ist. Dieser wird in ein holzkohleähnliches Pulver umgewandelt und kann als Verstärkungs- und Farbstoff für recycelte Kunststoffe verwendet werden. Cultivation of Black Soldier Fly Larvae on Almond Byproducts. University of California, Davis[2] – Die zuckerhaltigen, faserigen Schalen der Mandeln können große und kleine Tiere nähren, einschließlich der aufstrebenden Welt der Insektenzucht. Dieses Forschungsprojekt untersucht die Aufzucht von schwarzen Soldatenfliegenlarven. Die Larven werden an Mandelschalen als Ausgangsmaterial für Geflügel und Aquakultur verwendet. Almond Hull Byproducts as a Casing Amendment Material in Mushroom Cultivation. USDA-ARS, Western Regional Research Center[1] – Da der Zucker für andere Zwecke entfernt wurde, kann das verbleibende Hüllenmaterial als Alternative zu traditionellem Torfmoos für die Pilzzucht dienen. Dieses Forschungsprojekt untersucht die Verwendung von Mandelschalen als Nährboden für kommerzielle Pilze, wobei vorläufige Ergebnisse mehrere Vorteile zeigen, darunter eine optimale Wasseraufnahme und höhere Erträge. „Es ist sehr aufregend, neue Wege zu finden, um ein Produkt zu verwenden, das in der Vergangenheit als Einwegartikel angesehen wurde", sagte Mike Curry, Mandelschäler bei Johnson Farms. „Die gesamte Produktions- und Lieferkette, einschließlich des Verbrauchers, wird von der Entwicklung neuer Produkte aus Mandelschalen und -hüllen profitieren." Zusätzliche Möglichkeiten für Innovationen Das Engagement für die wissenschaftliche Forschung unterstützt die kalifornische Mandelgemeinschaft beim Ausbau der Farm der Zukunft. Um die Wasserverträglichkeit zu verbessern, setzen die Landwirte auf präzise Bewässerungstechnologie und erforschen die Wiederauffüllung unterirdischer Grundwasserleiter durch Grundwasseranreicherung in landwirtschaftlichen Betrieben. Um die Sicherheit der Honigbienen zu gewährleisten, die für die Bestäubung von Mandeln unerlässlich sind, arbeiten die Landwirte eng mit den Imkern zusammen und befolgen forschungsbasierte bewährte Verfahren. Die Forschung arbeitet weiter daran, den optimalen Ansatz für den Anbau von Bienenweiden zu verfeinern, die Bienenstöcke und andere Bestäuber in der Nähe mit zusätzlicher Nahrung versorgen. Die vom ABC in diesem Jahr finanzierten Forschungsprojekte mit dem Schwerpunkt Wasser und Honigbienen umfassen $610.000 verteilt auf neun Wasserprojekte und $579.000 verteilt auf sieben Honigbienen-Gesundheitsprojekte. Dies baut auf mehr als 200 seit 1982 finanzierten Wasserforschungsprojekten auf, die den Landwirten halfen, das Wasser das für den Anbau eines Pfunds Mandeln benötigt wird, in den letzten 20 Jahren[1] um 33 % zu reduzieren. Mit 120 bisher finanzierten Projekten hat das ABC mehr Forschung im Bereich der Honigbienengesundheit unterstützt als jede andere Argrargruppe[2]. Die Forschungsprojekte des Almond Board werden durch eine Bewertung finanziert, die pro Pfund produzierter Mandeln bezahlt wird. Nach Prüfung durch Forschungsberater und Arbeitsgruppen, die sich mit verschiedenen Themen des Mandelanbaus befassen, werden die Projekte von einem Komitee aus Mandelbauern und Verarbeitern ausgewählt, basierend auf der strategischen Ausrichtung auf die Bedürfnisse der Industrie und die erwarteten Auswirkungen der Forschung. Weitere Informationen über die 45 Jahre Mandelanbau und Umweltforschung vom ABC finden Sie unter Almonds.de/growinggood.       [1] Zach McCaffrey, et al. Recycled polypropylene-polyethylene torrefied almond shell biocomposites. Journal of Industrial Crops and Products. December 2018. [2] Lydia Palma, et al. Cultivation of black soldier fly larvae on almond byproducts: impacts of aeration and moisture on larvae growth and composition. Journal of the Science of Food and Agriculture. December 2018. [3] Allison Flynn, et al. Almond hull byproducts as a casing amendment material in mushroom (Agaricus bisporus) cultivation. Mushroom News. American Mushroom Institute. October 2018. bit.ly/2TTlM9V   [4] University of California, Feb. 2010. Food and Agriculture Organization of the UN, 2012. Almond Board of California, 1990-94, 2000-14. [5] Gene Brandi. Vice President, American Beekeeping Federation.
almond orchard in bloom
Nachrichtenbeiträge
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MANDELN BLEIBEN ZUM DRITTEN MAL IN FOLGE DIE EUROPÄISCHE NUMMER 1 BEI PRODUKTNEUEINFÜHRUNGEN IM NUSSSEGMENT

MANDELN BLEIBEN ZUM DRITTEN MAL IN FOLGE DIE EUROPÄISCHE NUMMER 1 BEI PRODUKTNEUEINFÜHRUNGEN IM NUSSSEGMENT Laut des neuesten Innova Global New Product Introductions Report bleiben Mandeln die Nummer eins bei der Einführung von Nussprodukten in Europa. Die Region führt mit einem Anteil von 47% bei den weltweit neu eingeführten Mandelprodukten im elften Jahr in Folge. In ganz Europa wurden insgesamt 5.017 Produktneueinführungen mit Mandeln registriert – dies entspricht einem Plus von 14% gegenüber dem Vorjahr. Deutschland, Frankreich und Großbritannien folgen den USA als führende europäische Länder mit 2.414 neuen Mandelprodukten, die 2017 insgesamt eingeführt wurden. Es ist das dritte Jahr in Folge, in dem Mandeln den ersten Platz in Europa belegen. Die Einführung von Mandelprodukten in den Kategorien Snacks und Riegel nimmt zu, wobei das Wachstum in der Kategorie Snacks 32 Prozent und im Bereich Riegel 53 Prozent betrug. Die Anzahl neu eingeführter Mandelprodukte wuchs in vier der fünf wichtigsten Mandel-Kategorien weltweit, wobei Süßwaren in der EU mit 27 Prozent an erster Stelle stehen. In Zeiten einer sicheren Lebensmittelversorgung haben deutsche Verbraucher einen hohen Anspruch an die Qualität und den Geschmack von Lebensmitteln, die gleichzeitig Ausdruck bestimmter Lebensstile sein können. Das sind nur einige Aspekte von dem, was Mandeln bieten können und was sie bei deutschen Lebensmittelherstellern neben ihrer Vielseitigkeit beliebt macht. Die Nachfrage nach Mandeln ist auch auf ihre Rolle als natürliche, nährstoffreiche Zutat, die mit ansprechendem Geschmack, Crunch und großer Vielseitigkeit überzeugt, zurückzuführen. Zudem ist das Angebot stets gesichert und stabil. „Da die Verbraucher Produkte suchen, die praktisch für unterwegs sind und dem clean label-Gedanken entsprechen, dabei verbraucherfreundlich und reich an Nährstoffen sind, und obendrein auch noch einen tollen Geschmack bieten, müssen die Hersteller stets Zutaten identifizieren, die das Hervorheben in wettbewerbsfähigen Kategorien ermöglichen.", sagt Dariela Roffe-Rackind, Director Europe & Global Public Relations. „Die unübertroffene Vielseitigkeit der Mandeln ermöglicht es den Herstellern Innovationen zu entwickeln, die die Bedürfnisse der aktuellen und nächsten Verbrauchergeneration erfüllen. Neben all diesen Vorzügen, nach denen die Hersteller suchen, sind kalifornische Mandeln auch sicher, nachhaltig und relativ lange haltbar.“ „Es ist absolut ermutigend, dass Europa weiterhin Innovationen bei der Einführung neuer Produkte vorantreibt und gleichzeitig eine so fortschrittliche Rolle auf der globalen Bühne spielt.“ Der Global New Products Report von Innova ermittelte auch die weltweit wichtigsten Claims für die Verpackungen auf Produkten mit Mandeln und stellte dabei fest, dass „glutenfrei" der meistgenutzte Claim ist (24 Prozent). Gemäß den Trends und Verbraucherwünschen bei Clean-Label-Produkten war die Angabe von „ohne Zusatzstoffe und Konservierungsmittel“ die am zweithäufigsten verwendete bei neu eingeführten Mandelprodukten weltweit, die bei 15 Prozent der Mandel-Produkte vorkam. In Anspielung auf die beliebte Textur der Mandeln wurde „crunchy“ als Beschreibung deutlich häufiger verwendet als andere texturbezogene Angaben bei Mandelprodukten. „Da frei-von- und Clean-Label-Produkte inzwischen so weit verbreitet sind, sehen wir immer wieder, dass die Eigenschaften von Mandeln auf Verpackungen vermerkt sind“, sagt Lu Ann Williams, Director of Innovation, Innova Market Insights. „Zum Beispiel sehen wir im Vergleich zur allgemeinen Produktkategorie einen hohen Einsatz von glutenfrei-Claims auf Mandelriegel-Produkten. Tatsächlich sind über 56 Prozent der Mandelriegel glutenfrei, verglichen mit weniger als 46 Prozent für die Kategorie als Ganze.“ Inspirierende Mandelrezepte, Forschungsinformationen, technische Ressourcen sowie aktuelle Neuigkeiten aus der Branche finden Sie unter www.almonds.de/nahrungsmittelindustrie.   Pressekontakt: Brandzeichen Markenberatung und Kommunikation Josephine Hartmann Zirkusweg 1 20359 Hamburg Tel: 040 4133019-10 Email: josephine.hartmann@brandzeichen-pr.de   Über kalifornische Mandeln Kalifornische Mandeln sind ein natürliches, vollwertiges und nährstoffreiches Lebensmittel, reich an Vitamin E und Magnesium. Eine 28 g-Portion enthält 6 g Eiweiß und 3,5 g Ballaststoffe. Die Mandeln stammen von Plantagen der 6.500 Mandelanbauern im kalifornischen Central Valley, der einzigen Region der USA, in der Mandeln erfolgreich zu kommerziellen Zwecken angebaut werden können. Sie sind das zweitwichtigste Anbauprodukt Kaliforniens und decken 80 Prozent der globalen Mandelproduktion ab. Die Mehrheit der kalifornischen Mandelplantagen ist kleiner als 100 Hektar und nahezu 90 Prozent sind in Familienbesitz, die häufig bereits in dritter oder vierter Generation bewirtschaftet werden. 1950 schlossen die kalifornischen Mandelanbauer ihre Ressourcen zusammen und gründeten das heutige Almond Board of California, eine Non-Profit-Vereinigung zur Vermarktung von Mandeln, die unter der Aufsicht des United States Department of Agriculture arbeitet. Das Almond Board unterstützt Mandelproduzenten durch einen forschungsbasierten Ansatz in Produktion und Marketing. Seit 1973 wurden mehr als 42 Millionen US-Dollar in Forschungsprojekte zu Mandelproduktion, Qualität und Sicherheit, Ernährung und umweltbezogenen Aspekten des Anbaus investiert. Dadurch konnten wichtige Fortschritte erzielt und eine Kultur der ständigen Verbesserung geschaffen werden, die den Produzenten die Möglichkeit gibt, ihre wertvollen Ressourcen effizienter, produktiver und verantwortungsvoller einzusetzen. Mehr über die Innovationsführerschaft des Almond Board in den Bereichen Wassereffizienz, Abfallwiederverwertung, CO2-Reduktion, Bienengesundheit und mehr erfahren Sie im Blog. Weitere Informationen über Mandeln erhalten Sie auf www.almonds.de sowie auf unserem Facebook und Instagram Kanal.
Aktuelle Neuigkeiten
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Das Almond Board of California investiert 4,8 Millionen Dollar in die Erforschung der Farm der Zukunft

Sacramento, Kalifornien, 5. Dezember 2017 – Heute verkündete das Almond Board of California (ABC) die Investition von 4,8 Millionen US-Dollar in 64 unabhängige Forschungsprojekte Dritter, die sich der Erforschung der Landwirtschaft der Zukunft widmen. Zusätzlich veröffentlichte das ABC die erste jährliche Mandel-Nachhaltigkeits-Publikation mit dem Titel „Growing Good“, die den Einsatz der kalifornischen Mandelgemeinschaft für Nachhaltigkeit hervorhebt. [1]  Verkündet wurde dies auf der 45. jährlichen Mandelkonferenz. Ein Event, bei dem Farmer, Produzenten und Wissenschaftler aufeinander treffen, um sich über die neusten Forschungsentwicklungen auszutauschen. Die California Almond Community hat mit Hilfe des ABC in über 40 Jahren fast 70 Millionen US-Dollar für die Erforschung zur Verbesserung des Anbaus, der Verarbeitung und dem Verzehr von Mandeln investiert. „Growing Good“ hebt anhand von vorbildlichen Verfahren die kontinuierliche Entwicklung der Industrie in Sachen Anbau und Verarbeitung hervor. Diese basieren auf der Investition in die Forschung, die eine Grundlage für die kontinuierliche Fortentwicklung in Hinblick auf die wirtschaftliche und soziale Verantwortung des Mandelanbaus in Kalifornien bildet. „Der Anbau und die Verarbeitung von Mandeln basieren auf wissenschaftlichen Entwicklungen. Die Mandelindustrie investiert in Forschung, die bis an die Grenzen geht und in Kooperationen, die die Grenzen sprengen. Die neue Publikation zum Thema Nachhaltigkeit hebt sowohl einige dieser Bemühungen als auch Programme, die die nachhaltige und effiziente Mandelproduktion unterstützen, hervor“, sagt Grabriele Ludwig, Leiterin für Nachhaltigkeits- und Umweltangelegenheiten des Almond Board of California. „Eines dieser Programme ist die Mandelkonferenz. In den nächsten Tagen werden tausende Besucher an mehr als fünfzig Veranstaltungen, einer spannenden Trend Show und anderen Events teilnehmen, während sie sich mit Kollegen und Wissenschaftlern vernetzen. Dies ist ein Meilenstein für die stetige Fortentwicklung.“  Das Forschungsprogramm des ABC  wurde 1973 gegründet und  stellt seitdem die wissenschaftliche Grundlage für die besten Lösungen in verschiedenen Schwerpunktbereichen. Drei dieser Schwerpunkte sind der nachhaltige Umgang mit Wasser, der Schutz der Honigbienen, die die Mandeln bestäuben sowie die Verwendung der Mandelhüllen, Mandelschalen und weiterer hölzerner Nebenprodukte, die beim Mandelanbau entstehen. Ziel ist es, alle Elemente zu verarbeiten um auf diese Weise Verschwendungen zu vermeiden. All diese Schwerpunktbereiche werden in „Growing Good“ behandelt.  Nachhaltiger Umgang mit Wasser Seit 1982 haben die California Almond Farmer 6,7 Millionen US-Dollar an 201 verschiedene wissenschaftliche Wasser-Projekte gegeben, die sich mit der Effizienz von umfassenden Bewässerungs- systemen,  der  Grundwasseraufbereitung  und  der Wasserqualität  beschäftigen.  Durch  verbesserte Produktionsprozesse und Technologien für die effiziente Nutzung von Wasser konnten Mandelbauern in den letzten 20 Jahren den Wasserverbrauch für den Anbau von einem Pfund Mandeln um 33% senken. [2] In diesem Jahr drehen sich 14 Projekte mit einem Investment von 1,2 Millionen US-Dollar um das Thema Wasser. Das Almond Board investierte u.a. in folgendes neues Projekt, das dem nachhaltigen Umgang mit Wasser dient: Bewertung des Wasserzustands mit  kostengünstigen thermografischen Bildern, Leitender Forscher: Brian Bailey, UC Davis - Dieses neue Forschungsprojekt wird die Entwicklung einer Smartphone App und einer Wärmesensorplattform zur präziseren Bestimmung des Bewässerungsbedarfs zu jeder Zeit durch die Blattoberfläche und der Baum-Temperatur untersuchen. Ziel ist es, ein weitgehend zugängliches Werkzeug für Mandelzüchter zu schaffen, um den Bewässerungsbedarf in Echtzeit zu ermitteln und die Effizienz zu steigern. Honigbienengesundheit Seit die Gesundheit der Honigbienen 1995 zu einer strategischen Forschungspriorität des Almond Boards erklärt wurde, hat die kalifornische Mandelgemeinschaft 2,6 Millionen US-Dollar zur Unterstützung von 113 Projekten investiert, die sich mit den fünf Hauptfaktoren befassen, die die Gesundheit der Honigbienen beeinflussen. Die Forschung hat auch die Entwicklung von Obstbaupraktiken unterstützt, die darauf abzielen, die Bienen während der Mandelbestäubung zu schützen. Die kalifornischen Mandelbauern investierten in diesem Jahr zusätzliche 300.000 US-Dollar in sechs weitere Projekte und finanzierten damit mehr Forschung zur Honigbienengesundheit als jede andere Erzeugergemeinschaft. [3] Ein aktuelles Projekt zur Gesundheit von Honigbienen ist: Technische Transfer-Teams, die kommerzielle Imker in der Mandelwirtschaft unterstützen, Leitender Forscher: Dennis van Engelsdorp, Gesellschaft für Bieneninformation - Technische Transfer-Teams bestehen aus reisenden Bienenärzten, die mit Imkern zusammenarbeiten, um die Gesundheit des Bienenstocks zu überwachen und bei der Behandlung von Schädlingen und Krankheiten zu beraten. Landesweit unterstützen sie 99 kommerzielle Imker. Die Honigbienen von vielen dieser Imker bestäuben jedes Frühjahr Mandeln. Das Almond Board finanziert technische Transfer-Teams in Zusammenarbeit mit der Gesellschaft für Bieneninformation seit 2010, als das erste Team gegründet wurde. Die bisherigen Ergebnisse zeigen, dass die am Programm teilnehmenden Imker im Durchschnitt 36% weniger Kolonien verloren haben, als die kommerziellen Betriebe, die nicht teilgenommen haben. [4] Innovation Nebenprodukte Mandeln wachsen in einer Schale, geschützt durch eine Hülle, auf einem Baum. Die kalifornische Mandelgemeinschaft hat dafür gesorgt, dass jedes dieser Nebenprodukte durch Investitionen in 58 Forschungsprojekte seit 1977 − insgesamt 1,6 Millionen US-Dollar − nutzbringend eingesetzt wird. Neun Studien wurden in diesem Jahr mit 540.000 US-Dollar finanziert, um herauszufinden, wie Nebenprodukte der Mandel die Bedürfnisse in den Bereichen Ernährung, Arzneimittel, Landwirtschaft, Automobilindustrie und mehr abdecken können. „Das Almond Board of California arbeitet gemeinsam mit unseren Industriepartnern jeden Tag daran, den Farmern und Produzenten profitable und innovative Lösungen für Nebenprodukte bieten zu können. Ein stabiler wirtschaftlicher Ausblick, der gleichzeitig der ökologischen Nachhaltigkeit verpflichtet ist, schließt sich nicht gegenseitig aus. Deshalb freue ich mich, Teil dieser Bemühungen zu seinʺ, sagte Rice Crowley, Chico-Mandelzüchter und wissenschaftlicher Mitarbeiter. In diesem Jahr ist eines der Forschungsprojekte, das sich auf innovative Anwendungen für Mandel- Nebenprodukte konzentriert, folgendes: Evaluierung von Mandelschalen und Weichholz-abgeleiteten Biokohlen als Bodenveränderungen, Leitender Forscher: Sanjai J. Parikh, UC Davis - Dieses neue Forschungsprojekt wird die Verwendung von Mandelschalen untersuchen, um verschiedene Formulierungen von Biokohle zu entwickeln, eine Bodenveränderung, die ihre Qualität in einem Gewächshaus bewertet. Sollten sich diese Produkte als vorteilhaft für die Gesundheit von Boden und Pflanzen erweisen, hat sie Potenzial für die Anwendung in der Landwirtschaft, im Landschaftsbau oder sogar in Hinterhofgärten.  Mandel-Nachhaltigkeit für die Zukunft Kontinuierliches Engagement in der wissenschaftlichen Forschung hilft der California Almond Community, die Farm der Zukunft zu entwickeln, wie es in „Growing Good“ zum Ausdruck kommt. Die Publikation, die erste ihrer Art für das Almond Board, hebt das Erbe der Mandelbauern und Produzenten in Bezug auf Nachhaltigkeit und die Verpflichtung zu kontinuierlicher Verbesserung hervor und beleuchtet gleichzeitig die wichtigsten Programme des Almond Board, die diese Ziele unterstützen. Zu den Hauptinteressen der Publikation 2017 gehören:  50% der Mandelproduzenten nutzen die Sonnenenergie in ihren Anlagen, so eine räumliche Analyse. [5] 78% der Mandelplantagen nutzen heute eine effiziente Mikrobewässerung, verglichen mit 70 % im Jahr 2014.6 94% der Mandelfarmen stimmen sich mit den Imkern darüber ab, welche Schädlings- bekämpfungsmittel während der Blütezeit verwendet werden müssen und wie die Imker im Voraus benachrichtigt werden. [6] „Wir sind ein Familienbetrieb. In den meisten Fällen leben wir auf unseren Farmen oder ganz in der Nähe von, ziehen unsere Kinder hier groß und wollen, dass sie unsere Farmen und unsere Unternehmen erbenʺ, sagte Richard Waycott, Präsident und CEO des Almond Board. „Wenn wir darüber nachdenken, unsere Industrie in den unzähligen Bereichen zu verbessern, dann bedeutet das auch, dass wir unseren Kindern und Enkeln eine bessere Umwelt bieten wollen. Investitionen in die Forschung spielen in dieser Zukunft eine große Rolle.ʺ Jedes Forschungsprojekt wird durch eine Bewertung finanziert, die pro Pfund produzierter Mandeln gezahlt wird. Die Auswahl der Projekte erfolgt durch ein Komitee aus Mandelbauern und Produzenten auf der Grundlage der strategischen Ausrichtung auf die Bedürfnisse der Industrie und der erwarteten Auswirkungen der Forschung sowie nach Prüfung durch eine beratende Forschungsgruppe unabhängiger Experten, die die Vorschläge auf ihre wissenschaftliche Eignung hin evaluiert hat. Für weitere Informationen über die mehr als 40 Jahre Mandelanbau  und  Umweltforschung des Almond Board besuchen Sie AlmondSustainability.org und die Forschungsdatenbank Research Database.    [1] Sustainable almond farming utilizes production practices that are economically viable and are based upon scientific research, common sense and a respect for the environment, neighbors and employees. The result is a plentiful, nutritious, safe food product. [2] University of California. UC Drought Management. Feb. 2010. Food and Agriculture Organization of the UN. FAO Irrigation and Drainage Paper 66 – Crop yield in response to water. 2012. Almond Board of California. Almond Almanac 1990-94, 2000-14. [3] Gene Brandi. Vice President, American Beekeeping Federation. [4] 16-POLL5-Sagili/vanEngelsdorp. Bee Informed Partnership: Pacific Northwest Tech Transfer Team. [5] Land IQ. Almond Processor Solar Analysis. December 2016. [6] California Almond Sustainability Program. Aug. 2017.
Danielle Veenstra innovation in almond orchard
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